Zum fünften Mal in Folge bayerischer Meister

In der Fußballer-Sprache wären es „englische Wochen“ gewesen: Innerhalb von sieben Wochen haben Kristina Rodionova und Sebastian Spörl auf acht unterschiedlichste Amateur-Tanzwettbewerbe getanzt.

In München krönten sie diese harten Wochen mit dem erneuten Gewinn der bayerischen Meisterschaft – der Fünften in Folge.

Kristina Rodionova und Sebastian Spörl, die ihre tänzerische Laufbahn im Tanz-Sport-Club Roth begonnen hatten, treten jetzt in den Standard-Tänzen für den TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg an (Hauptklasse S). Heuer engagierten sie sich bei Wettbewerben in Düsseldorf, Fürstenfeldbruck, Dresden, Bamberg und Boston mit den Standard-Tänzen Slowfox, Langsamer und Wiener Walzer, Quickstep und Tango.

So wurden sie von den Wertungsrichtern mit jeweils höchsten Bewertungen überzeugend zu bayerischen Meistern in der Hauptklasse S erkoren. In Boston (USA) gingen sie bei der international besetzten Weltmeisterschaft auf das Parkett und überzeugten. Sie landeten auf Platz 20 von 66 angetretenen Paaren. Ebenfalls in Boston erreichten sie in einem Weltranglistenturnier den dritten Platz unter 20 Paaren. Bei einem weiteren Weltranglistenturnier in Dresden sahen sie die Wertungsrichter auf Platz fünf. In Düsseldorf bei der deutschen Meisterschaft schrammten sie mit dem siebten Platz wegen drei nicht vorhandener Kreuzchen der Richter an der Endrunde vorbei (40 Tanzpaare).

Bei der bayerische Meisterschaft der Senioren S in Fürstenfeldbruck belegten Kristina Rodionova und Sebastian Spörl den dritten Platz. Beim Deutschlandpokal der Hauptgruppe S Mitte November in Düsseldorf wurden sie Vierte von 18 Paaren. „Ich hätte euch deutlich weiter vorn gesehen“, sagte die Bundestrainerin Martina Wessel-Therhorn dazu. Insgesamt erbrachten die Stresswochen für das Tanzpaar den achten Platz in der deutschen Rangliste und den 65. Platz in der Weltrangliste.

Zwischen all den anstrengenden Auftritten als Tanzpaar beteiligte sich Sebastian Spörl auch noch als Mitglied der Tanzformationsgruppe des TSC Rot-Gold-Casino Nürnberg an der deutschen Meisterschaft der Standard-Formationen in Bamberg. Gegen die seit Jahren sehr starken Teams aus Braunschweig (zwei Gruppen), Göttingen, Ludwigsburg und Gießen wurden die acht Formationspaare des A-Teams aus Nürnberg unglückliche Vierte.

aus diversen Zeitungen: Hilpoltsteiner Kurier, Roth-Hilpoltsteiner Volkszeitung, Fürther Zeitung

Gut für Nürnberg